Galerie im Scheinhaus

Gutenberg – einst & jetzt

Gutenbergs Erfindung einer Buchdruckpresse mit beweglichen Lettern stand am Beginn der Renaissance und beschleunigte die neuzeitliche Entwicklung wesentlich. Mit der grafischen Vervielfältigung waren Wissen und Information allgemein verfügbar.

Seit fünf Jahren pflegen im Scheinhaus in Gaspoltshofen Freunde und Spezialisten der „Schwarzen Künste“ den manuellen Hoch- und Tiefdruck. Schulen und zahlreiche Künstler nutzen die professionelle Ausstattung der Werkstatt, um ihre künstlerische Kreativität in konkrete Ergebnisse umzusetzen.

Die Galerie im Scheinhau zeigt in wechselnden Ausstellungen Beispiele druckgrafischer Kunstwerke.

Nachbau der Gutenberg Presse:

Eine Buchdruckpresse, die möglichst nahe an die Original- Gutenberg Presse angelehnt ist, wurde vom Scheinhaus-Team nachgebaut und steht zu besonderen Anlässen für Drucke bereit. Die Besucher des Scheinhauses können sich hier u.a. über das Prinzip des Hochdruckes informieren und bekommen Einblicke die Funktionsweise des innovativen Druckverfahrens von Gutenberg.

Dieser originalgetreue Nachbau einer Gutenberg-Presse, wurde durch eine Förderung im Rahmen der OÖ Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ 2010 ermöglicht und erlaubt es Besuchern einen Einblick in das Prinzio der frühen Buchdruckkunst zu gewinnen.

Die Druckwerkstätte im SCHEINHAUS bietet darüber hinaus auch interessante Einblicke in eine künstlerisch orientierte Werkstatt, in der u.a. auch eine der größten Radierpressen, jene von Josef Brescher mit einem Drucktisch von 1×2 m, steht, zudem weitere, kleinere Radier- und Druckpressen.

  1. Phyllis Reuss’s avatar

    Hallo, super Artikel. Ich beschäftige mich mit dem selben Themengebiet und warte gespannt auf mehr Beiträge dieser Art.

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